Seifenkistenrennen 2005 in Freisen 

 Tobias Schug wurde Sieger im Seifenkistenrennen von Freisen. Damit holte er den Sieg für die Jugendfeuerwehr Osterbrücken.  

 Sascha Schröder und Tobias Schug vor ihrer Seifenkiste. 

Sascha Schröder gewann den 4. Platz und Tobias Schug den 1. Platz.

 

Jugendflamme - Kurzerläuterung

Stufenprogramm für die Jugendfeuerwehrausbildung

Was ist das Neue am Stufenprogramm "Jugendflamme"

Das Stufenprogramm soll die Angehörigen der Jugendfeuerwehr während ihrer Dienstzeit begleiten, sie fordern und prüfen, sie begeistern und anregen, aber auch auszeichnen. Denn mit der Öffnung der Jugendfeuerwehr ab dem 10. Lebensjahr umfasst die reguläre Jugendfeuerwehrzeit nunmehr 8 Jahre. Jugendliche innerhalb der Jugendfeuerwehr wollen sich messen, ihre Grenzen kennen lernen. Ein wichtiges Ziel jedes Jugendfeuerwehrangehörigen ist der Erwerb der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr. Diese kann mit 15 Jahren erworben werden. Daher stellt sich die Frage nach einem Angebot für die Jüngeren und die Älteren. Ziel war es mit einem neuen Angebot die Leistungsspange einzubinden. Breit angelegt und mit allen Mitteln der Jugendfeuerwehrarbeit bietet die Jugendflamme jedem Alter und den verschiedenen Neigungen entsprechend Elemente zum Erwerb der einzelnen Stufen. Die Jugendflamme denkt nicht nur an den feuerwehrspezifischen Bereich, sondern fordert die Jugendlichen auch auf kultureller und sportlicher Ebene.

Außerdem geht das Konzept vom "bis ins kleinste Detail festgelegten Wettbewerb" weg, hin zu einem Rahmenprogramm, das den Durchführenden Entscheidungsspiel-räume lässt. Das Programm wurde in drei Stufen aufgeteilt und den Fähigkeiten der Jugendlichen angepasst. Durch seine offene Struktur können auch Jugendliche beteiligt werden, die zu einem späteren Zeitpunkt in die Jugendfeuerwehr eingetreten sind.

Hauptziele bei der Konzeptionierung des Stufenprogramms

  1. begleitendes Programm durch das ganze Jugendfeuerwehrleben
  2. keine Ausgrenzung der Leistungsspange, sondern die Leistungsspange ist als Bestandteil in das Programm integriert
  3. Einzelelemente sollten ohne zusätzliches Training durchführbar sein


Umsetzung der Ziele

 

  • da nur ein Mindestalter für die einzelnen Stufen festgelegt ist, können auch ältere Jugendliche das komplette Programm absolvieren (ideal für ältere Neueinsteiger in der Jugendfeuerwehr)
  • die feuerwehrtechnischen Inhalte sind Bestandteil der Ausbildung
  • es sind in vielen Teilen keine festgelegten Abläufe vorgegeben
  • das Erreichen der vorgegebenen Ziele ist maßgebend
  • das Stufenprogramm enthält nicht nur feuerwehrtechnische und sportliche Aufgaben
  • durch die Einführung des Abzeichens können die Jugendlichen ihren Erfolg auch nach außen hin sichtbar tragen


Stufe I

Der erste Abschnitt umfasst einfache Tätigkeiten und Wissensgebiete aus dem Bereich der Feuerwehrtechnik, Hydrantenkunde und Erste Hilfe.

So sind die Themenbereiche Strahlrohr, Verteiler, diverse Knoten, Schlauch-kunde und die korrekte Durchführung eines Notrufes zu beherrschen. Alle Elemente dieses ersten Abschnittes sind Dinge, die sowieso in der feuerwehrtechnischen Ausbildung am Anfang eines "Jugendfeuerwehrlebens" stehen.

Als neues Element werden nun auch die persönlichen Neigungen der Jugendlichen beachtet.

So soll ein Nachweis aus dem sportlichen, kulturell-musisch-kreativen, sozialen oder ökologischen Bereich erbracht werden.

Zum Beispiel:

  • Schwimmschein
  • Fahrradpass
  • Aktion "Saubere Landschaft"

Wie und wo der/die Jugendfeuerwehrwart/in diese Stufe abnimmt, bleibt den Einzelnen überlassen.

Zum Beispiel:

  • Abnahme mit einer größeren Anzahl von Jugendlichen
  • Abnahme an einem Samstagnachmittag mit mehreren Stationen
  • Verleihung der Abzeichen in Anwesenheit der Eltern

Die Durchführung ist keine Mehrarbeit, da es sich um die Basisausbildung der Jugendfeuerwehr handelt.


Stufe II

Die Durchführung der zweiten Stufe kann man sich gut im Rahmen eines Zeltlagers oder eines Treffens mehrerer Jugendfeuerwehren vorstellen.

Für das Erreichen dieses Abschnittes sind die Bereiche

  • Feuerwehrwissen
  • Sport und Spiel
  • Technik in der Feuerwehr

notwendig.

So werden im Bereich "Feuerwehrwissen" Kenntnisse über feuerwehrtechnisches Gerät abgefragt.

Im Bereich "Feuerwehrtechnik" muss eine Übung aus einer Palette von angebotenen Übungen durchgeführt werden.

Beim Bereich "Sport und Spiel" soll sowohl der sportliche als auch der spielerische Charakter zum Tragen kommen. Dies kann sowohl mit einer gemeinsamen Veranstaltung als auch mit einzelnen Übungen erreicht werden.

Die Erfüllung der Aufgaben führt zur zweiten Eintragung im DJF-Mitgliedsausweis durch den Kreis-JFW/FBL-Wettbewerbe und Verleihung der Jugendflamme Stufe II.


Stufe III

Der Nachweis über eine erfolgreiche Leistungsspangenabnahme der einzelnen Bewerber muss vorgelegt werden.

Den Eintrag in den DJF-Mitgliedsausweis und das dazugehörige Abzeichen erhalten Jugendliche aber erst, wenn alle Teile erfolgreich absolviert wurden.

Die Stufe III setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:

Eine Gruppe Jugendlicher soll eine Themenarbeit mit anschließender Präsentation durchführen und sich so intensiv mit einem Thema beschäftigen. Mögliche Themen sind hierbei:

  • Sport
  • Kulturell-musisch-kreativ
  • Soziales
  • Ökologisches

Es muß ein Erste Hilfe Nachweis erbracht werden.

Im Bereich Feuerwehrtechnik kann mit einem anspruchsvollen Wissensspiel (z. B. aus den Unterlagen "UVV in der Jugendfeuerwehr") das in der Vergangenheit gelernte dargestellt werden.

Daneben muss eine Übung mit dem Schwerpunkt Geschicklichkeit oder Schnelligkeit durchgeführt werden.

Die Erfüllung der Aufgaben führt zur dritten Eintragung im DJF-Mitgliedsausweis durch den Kreis-JFW/FBL-Wettbewerbe und Verleihung der Jugendflamme Stufe III.

 

1. Stufe 2. Stufe 3. Stufe